Brigitte Weyers (links) nimmt den Gutschein von Stefan Mülders (rechts) stellvertretend für das gesamte Team des Repair-Cafés Kalkar entgegen. (Foto: Ellen Bosdorf-Schmidt | KKA)
400 Euro für das neue Repair-Café
22. Juli 2025 – Das neue Repair-Café in Kalkar, das am vergangenen Freitag erstmals seine Pforten im Beginenhof in der Kesselstraße 20 geöffnet hat, wird von der Kreis Kleve Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH (KKA) mit 400 Euro unterstützt. Den Gutschein für die ersten Anschaffungen übergab Stefan Mülders, Leiter Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit bei der KKA, stellvertretend für den Geschäftsführer Rolf Janssen.
„Im Zuge der Abfallvermeidungsstrategien begrüßen wir derartige ehrenamtliche Initiativen zur Selbsthilfe sehr“, sagt Stefan Mülders. „In Kalkar haben der Seniorenbeirat und die katholische Kirche die inzwischen elfte Reparaturinitiative im Kreisgebiet ins Leben gerufen. Wir freuen uns, dass sich so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger gefunden haben, die daran mitwirken.“ Weitere Initiativen sind bereits in Emmerich, Geldern, Goch, Kevelaer, Kleve, Nieukerk, Rees, Rheurdt, Uedem und Wachtendonk zu finden. Eine Übersicht darüber bietet die KKA auf ihrer Website unter https://kkagmbh.de/repair-cafe. Hier können, abhängig von den mitwirkenden Expertinnen und Experten, verschiedenste Gebrauchsgegenstände auf ihre Reparaturfähigkeit geprüft und dann auch repariert werden. Dabei ist die Mitwirkung der anliefernden Personen erwünscht. In der Regel ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, die genauen Bedingungen sind aber bei den jeweiligen Initiativen zu erfragen.
Geöffnet an jedem dritten Freitag im Monat
Das Repair-Café in Kalkar startet mit rund 20 Helferinnen und Helfern, die sich entweder organisatorisch oder mit Reparatur-Geschick bei Fahrrädern, Uhren, Textilien, Elektrogeräten und mehr einbringen. “Die Idee dazu ist während eines Treffens an Allerheiligen entstanden und wir sind sehr glücklich, dass wir sie so schnell in die Tat umsetzen konnten”, sagt Pastoralreferent Jens Brinkmann von der Katholischen Kirche. Beim Repair-Café soll es dann jeden dritten Freitag im Monat zwischen 15 und 18 Uhr nicht nur ums Reparieren, sondern auch um Begegnungen bei Kaffee und Kuchen – selbstverständlich auch durch die Ehrenamtlichen selbst gebacken – gehen. “Es ist schön, dass wir mit der neuen Initiative noch mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit nach Kalkar bringen können”, sagt Brigitte Weyers. “Und es ist toll, dass wir auch schon erste Organisationen und Unternehmen wie die KKA gefunden haben, die uns materiell, mit Räumlichkeiten und Know-how unterstützen. Unser Team hat bereits einige Euro vorgestreckt, die wir dank der 400 Euro Anschubfinanzierung nun schnell zurückzahlen können.” Darüber hinaus finanziert das Repair-Café den voraussichtlich geringen eigenen Aufwand aus freiwilligen Beträgen, die für erfolgreiche Reparaturen oder Verpflegung ins Sparschwein geworfen werden. Eigene Kontaktdaten gibt es noch nicht, aber Jens Brinkmann und Brigitte Weyers sind in der Stadt bekannt und aktuell auch für das Repair-Café ansprechbar.
Neben der Website bietet die KKA weitere Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben, mit dem Newsletter unter https://kkagmbh.de/newsletter sowie über die Social-Media-Seiten auf Facebook und Instagram.


