Die Abfallberaterinnen Alexandra Kempka (links) und Ellen Bosdorf-Schmidt präsentieren das Plakat zur Kippenwoche. (Foto: Stefan Mülders | KKA)
Kreis Kleve gegen Zigarettenkippen
24. April 2026 – Auch in diesem Frühjahr ruft die Initiative Rhine cleanup zu den „Kippenwochen“ auf. Vom 1. bis 8. Mai sollen alle Menschen animiert werden, achtlos weggeworfene Zigarettenstummel aufzuheben und über den Restmüll zu entsorgen. Außerdem wird am 12. September ein Aktionstag stattfinden, zu dem sich interessierte Gruppen auf der Website unter www.rhinecleanup.org anmelden können. Hier finden Interessierte auch die angebotenen Sammelaktionen, an denen sie sich beteiligen können – zum Beispiel in Emmerich und Rees.
Anlässlich dieses Aufrufs haben die Kreis-Kleve-Abfallwirtschaftsgesellschaft (KKA) und der Kreis Kleve ein gemeinsames Motiv entworfen, das sowohl als Plakat wie auch für Social-Media-Beiträge eingesetzt werden soll. Mehrere Kommunen des Kreises werden sich daran beteiligen, einige wollen darüber hinaus auch noch eigene Aktionen durchführen.
Achtlos weggeworfene Kippen sind ein großes Problem
Zigarettenkippen, die in die Natur oder auf die Straßen geworfen werden, stellen ein großes Problem dar. Jede einzelne Kippe enthält Gifte und Chemikalien, die bis zu 60 Liter Grundwasser verunreinigen können. Grundsätzlich benötigt es natürlich keiner besonderen Aktion, um gegen Kippen in der Natur vorzugehen. Raucherinnen und Raucher könnten einen Taschenascher mit sich führen oder die Kippe einfach bis zum nächsten Abfalleimer mitnehmen, wo sie dann erloschen eingeworfen werden kann. Und Jede und Jeder könnte die Augen aufhalten und Kippen und jeglichen anderen Müll bei Spaziergängen oder sportlichen Aktivitäten („Plogging“ = Müllsammeln während des Joggens) aufsammeln.


